ask mamis

Unsere Methodik

Wir glauben, dass Mütter Wahrheit verdienen. Deshalb sagen wir offen, wie unsere Inhalte entstehen, welche Grenzen die KI hat und wo du dich nicht auf uns verlassen solltest. Keine Marketing-Kosmetik.

Wie unsere Inhalte entstehen

Jede Seite auf ask mamis — ob Ratgeber, Schwangerschaftswoche, Baby-Monat, Symptom oder Forum-Antwort — beginnt als strukturierter Prompt an ein großes Sprachmodell. Für die redaktionellen Texte nutzen wir Claude Opus von Anthropic, für Übersetzungen und kürzere Ergänzungen Claude Haiku. Jeder Prompt enthält drei feste Bausteine: die konkrete Frage der Mutter, eine Liste der zulässigen Quellen (WHO, AAP, NHS, BZgA, DGKJ, RKI, Cochrane, UpToDate, DGGG, ACOG) und ein Tonalitäts-Profil, das Empathie vor Fakten stellt. Das Modell darf keine Inhalte erfinden, die außerhalb dieser Quellenliste liegen, und muss jede konkrete Empfehlung an eine Leitlinie knüpfen. Vor Veröffentlichung läuft jeder Text durch ein zweites, unabhängiges Modell, das auf drei Dinge prüft: widerspricht irgendeine Aussage einer aktuellen Leitlinie, fehlt ein notwendiger Disclaimer (etwa bei Fieber, Impfungen oder Notfällen), und ist der Ton für eine erschöpfte Mutter tragbar. Die Texte sind bewusst sprachspezifisch generiert: ein englischer Text wird nicht aus dem Deutschen übersetzt, sondern eigenständig aus derselben Quellenliste geschrieben, damit kulturelle Unterschiede (z. B. Hebamme in DE vs. midwife in UK vs. doula in ES) korrekt abgebildet werden. Zahlen, Altersangaben und Dosierungen werden separat gegen die Originalquelle abgeglichen. Trotz dieser Schritte kann ein Modell Fehler machen — deshalb siehst du auf jeder Seite einen klaren Hinweis und eine E-Mail, über die du uns Irrtümer melden kannst.

Unsere Quellen

Jede Aussage auf ask mamis muss aus einer dieser öffentlich zugänglichen Quellen ableitbar sein. Wir führen keine Werbekooperationen mit diesen Organisationen — sie wissen nicht einmal, dass wir existieren.

  • WHO (World Health Organization)

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    Globale Leitlinien zu Schwangerschaft, Geburt, Stillen (exklusives Stillen 0–6 Monate), Impfungen und Säuglingsgesundheit.

  • AAP (American Academy of Pediatrics)

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    US-Fachgesellschaft für Kinderheilkunde. Grundlage für Schlafempfehlungen, Beikost-Einführung, Impfpläne und SIDS-Prävention.

  • NHS (UK National Health Service)

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    Staatliche Gesundheitsinformationen für Schwangere und Eltern aus Großbritannien — praxisnah, klar strukturiert, kostenlos zugänglich.

  • BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

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    Deutsche Bundesbehörde — offizielle Ratgeber für Schwangerschaft, Geburt und Kindergesundheit („Kindergesundheit-info.de“, „familienplanung.de“).

  • DGKJ (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin)

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    Deutsche pädiatrische Fachgesellschaft. Liefert Leitlinien für Beikost, U-Untersuchungen und Prävention häufiger Kinderkrankheiten.

  • RKI (Robert Koch-Institut)

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    Deutsches Bundesinstitut für Infektionskrankheiten. STIKO-Impfempfehlungen, Daten zu Masern, RSV, Pertussis und Infektionsprävention.

  • Cochrane Library

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    Systematische Reviews als Goldstandard der evidenzbasierten Medizin. Unsere Prompts verlangen Cochrane-Evidenzen, sobald ein Thema kontrovers ist.

  • Klinisches Entscheidungsunterstützungssystem, von über zwei Millionen Ärztinnen weltweit verwendet. Referenz für Differenzialdiagnosen bei Symptomen.

  • DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)

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    Deutsche Fachgesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Liefert AWMF-S3-Leitlinien für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

  • ACOG (American College of Obstetricians and Gynecologists)

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    US-Berufsverband für Geburtshilfe und Gynäkologie. Quelle für Schwangerschaftsvorsorge, Screenings und Risikobewertung.

  • WHO Child Growth Standards

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    Offizielle Wachstumskurven der WHO (0–5 Jahre). Datenbasis unseres Wachstumsrechners und Orientierung bei Fragen zur Gewichtsentwicklung.

  • Stiftung Warentest / Öko-Test

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    Unabhängige deutsche Testinstitute. Referenz bei Produktvergleichen (Kindersitze, Beikost-Gläschen, Babyphones, Hautpflege).

Was unsere KI NICHT kann

Eine KI ist kein Arzt. Sie sieht dein Baby nicht, fühlt seine Stirn nicht, kennt seine Krankengeschichte nicht. Sie kann keine individuelle Diagnose stellen. Sie kann keinen Notfall erkennen — bei blauen Lippen, Atemstillstand, schweren Unfällen oder Krampfanfällen rufe sofort die 112, 144 oder den lokalen Rettungsdienst an, ohne vorher bei uns nachzusehen. Sie darf keine Medikamente verschreiben und auch keine Dosierungen bestätigen, die über allgemeine Packungsangaben hinausgehen. Sie ersetzt keine Hebammen-Betreuung, keinen Kinderarzt-Termin, keine U-Untersuchung und keine Wochenbett-Nachsorge. Sie ist kein Therapeut: bei Verdacht auf postpartale Depression, Angststörung oder suizidalen Gedanken wende dich an den Notruf oder die Telefonseelsorge deines Landes. Und sie ist nicht aktuell: Leitlinien ändern sich, der Datenbestand des Modells ist einen Moment eingefroren und wir können nicht garantieren, dass jede Seite an jedem Tag die neueste Empfehlung spiegelt.

Wie wir Fehler verhindern

Wir arbeiten mit sechs Sicherheitsnetzen. Erstens das „source-first“-Prompting: Bevor das Modell antwortet, bekommt es die relevante Leitlinie in den Kontext gelegt — erfindet es darüber hinaus, brechen wir ab. Zweitens die obligatorische Disclaimer-Regel: Bei Fieber, Gelbsucht, Atemnot, Krampfanfällen, Blutungen, Suizidgedanken und postpartaler Depression wird der Notfall-Hinweis automatisch vorangestellt und ist nicht deaktivierbar. Drittens das Sicherheitsnetz für sprachliche Entgleisungen: Wir messen Scham-, Schuld- und Ableismus-Signale im Text und schreiben Abschnitte automatisch um, wenn ein Schwellenwert überschritten wird. Viertens die Quellenangabe: Für jeden konkreten Zahlenwert (Schlafdauer, Beikostalter, Gewichtsperzentile, Impfintervall) muss das Modell in einem strukturierten Feld die zitierte Leitlinie nennen. Fünftens lokalisierte Disclaimer: In Deutschland nennen wir Hebamme und Kinderarzt, in Großbritannien den health visitor, in Spanien die matrona — jede Locale verweist auf die im jeweiligen Land verfügbare Versorgungsstruktur. Sechstens periodische Audits: Monatlich ziehen wir eine Zufallsstichprobe von fünfzig Seiten und prüfen sie gegen die aktuellen Leitlinien; Abweichungen werden korrigiert und im Änderungsprotokoll dokumentiert. Keines dieser Netze macht uns fehlerfrei. Sie machen Fehler seltener und Auffindbarkeit von Fehlern einfacher.

Roadmap: Echte Reviewer ab 2027

Unser ehrlichster Satz: Momentan hat ask mamis keine medizinischen Reviewer. Keine Hebamme, keine Kinderärztin, keine Gynäkologin prüft die Texte vor der Veröffentlichung. Das ist bewusst so — und es ist ein Zustand mit Verfallsdatum. Ab Frühjahr 2027 holen wir in drei Wellen echte Fachpersonen an Bord. Zuerst IBCLCs, also zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen: sie sind die am stärksten unterversorgte Domäne, wir werden zunächst Stillinhalte (0–6 Monate) durch sie gegenlesen lassen. Im Sommer 2027 folgen Hebammen (in DE, AT, CH, FR, ES und UK), die Schwangerschaftsinhalte, Geburtsvorbereitung und Wochenbett-Themen freigeben. Bis Ende 2027 wollen wir mindestens zwei Kinderärzt:innen pro Sprache haben, die die Gesundheits- und Symptom-Seiten freigeben. Jede geprüfte Seite bekommt eine sichtbare Review-Zeile mit Name, Qualifikation, Registrierungsnummer und Datum, analog zu NHS-Inform. Bis dahin gilt für alles, was du hier liest: Es ist AI-generiertes Wissen aus öffentlichen Leitlinien, nicht die Stimme eines Arztes.

Hilf uns, Fehler zu finden

Wenn du einen Widerspruch zu einer Leitlinie, eine veraltete Zahl, eine unsichere Dosierung oder einen entgleisenden Ton findest, schreibe uns bitte. Eine E-Mail an hello@ask-mamis.com mit dem Betreff „Content feedback“ und der URL der Seite reicht. Wir antworten innerhalb von fünf Werktagen, korrigieren die Seite spätestens binnen zwei Wochen und dokumentieren jede Änderung im öffentlichen Changelog. Hebammen, Ärztinnen, IBCLCs und Doulas, die Zeit und Lust haben, unsere Texte formell mitzulesen, dürfen sich ebenfalls an diese Adresse wenden — wir zahlen ab 2027 pro Review.

E-Mail an uns · hello@ask-mamis.com

Rechtlicher Hinweis

ask mamis ist keine medizinische Einrichtung, keine Gesundheitsberatung im Sinne des § 1 HeilprG und keine Arzneimittelinformationsstelle. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen weder eine ärztliche Untersuchung noch eine Beratung durch Hebamme, Kinderarzt oder Frauenarzt. Wir übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Inhalte getroffen werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich an die Regelversorgung deines Landes. Im Notfall rufe sofort den Rettungsdienst (112 in der EU, 911 in den USA, 999 im UK, 155 in der Türkei, 123 im Libanon, 997 in Saudi-Arabien).