Emotionale Veränderungen nach der Geburt — Du bist nicht allein 💙
Kurz gesagt: Sich nach der Geburt unwohl zu fühlen ist sehr verbreitet. Baby Blues treten bei 80% der Mütter auf und verschwinden innerhalb von 2 Wochen. Aber wenn die Gefühle länger als 2 Wochen anhalten und sich verschlimmern, könnte es sich um eine postpartale Depression handeln — und Hilfe zu holen ist sehr wichtig.
Baby Blues vs. Postpartale Depression
Zeichen einer postpartalen Depression
- Anhaltende Traurigkeit oder Leere, die länger als 2 Wochen andauert
- Das Gefühl, eine "schlechte Mutter" zu sein — obwohl du dein Bestes gibst
- Keine Freude an deinem Baby oder an Dingen, die du liebst
- Schlaflosigkeit — selbst wenn das Baby schläft
- Übermäßige Angst oder Besorgnis
- Rückzug von Familie und Freunden
Was kannst du tun?
- Sprich mit jemandem — mit deinem Partner, deiner Mutter, einer Freundin, deiner Hebamme
- Es ist keine Schande — postpartale Depression ist eine Erkrankung, kein Versagen
- Professionelle Hilfe wirkt — Therapie und wenn nötig Medikamente (es gibt stillfreundliche Optionen)
- Nimm dir Zeit für dich — auch nur 30 Minuten allein für dich selbst
Was andere Mütter sagen
"5 Monate lang habe ich mir selbst eingeredet, dass das normal ist und nur von der Müdigkeit kommt. Am Ende bin ich zum Arzt gegangen, habe Medikamente bekommen und nach 3 Wochen war ich ein anderer Mensch. Ich wünschte, ich wäre früher gegangen."
Notfall-Hotline
Wenn du Gedanken hegst, dir selbst Schaden zuzufügen, rufe bitte sofort die Telefonseelsorge unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 an.
Um Hilfe zu bitten ist ein Zeichen von Stärke. Du bist eine gute Mutter. Du bist nicht allein. 💛
Diese Informationen ersetzen keine medizinische Beratung.
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