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Schmerzhaftes Stillen — ist das normal?

Ich habe rissige und blutende Brustwarzen. Jedes Stillen bringt mich zum Weinen. Meine Hebamme sagt, dass die Anlegung gut aussieht, aber es tut immer noch furchtbar weh. Ist das normal?

0 0 0Anonym gefragt
AI-Beraterin

Schmerzen beim Stillen — das verdient Aufmerksamkeit

Kurz gesagt: Eine gewisse Empfindlichkeit in den ersten Tagen ist normal, aber rissige und blutende Brustwarzen sind NICHT normal — auch wenn das Anlegen von außen "gut aussieht". Du verdienst Hilfe und die Situation KANN sich verbessern.

Warum es weh tun kann, obwohl das Anlegen "gut" aussieht

  • Das Anlegen kann von außen korrekt aussehen, aber die Zungenposition deines Babys könnte falsch sein
  • Kurzes Zungenbändchen — wird oft übersehen, sogar von erfahrenen Fachleuten
  • Das Baby könnte zusammenbeißen, statt einen tiefen Sauggriff zu machen
  • Die Form oder Größe deiner Brustwarze könnte eine andere Position erfordern

Was du SOFORT tun kannst

  1. Konsultiere eine Stillberaterin (IBCLC) — das sind Spezialistinnen, anders als Hebammen
  2. Lanolin-Creme (Lansinoh/PureLan) nach jeder Stillmahlzeit — sicher für dein Baby, heilt Risse
  3. Lass deine Brustwarzen nach dem Stillen an der Luft trocknen
  4. Probiere verschiedene Positionen — Football-Griff, zurückgelehnte Position, Seitenlage
  5. Lass das Zungenbändchen überprüfen — stelle diese spezifische Frage der IBCLC oder dem Kinderarzt

Wann es dringend ist

  • Weiße Flecken auf der Brustwarze nach dem Stillen — möglicher Vasospasmus oder Pilzinfektion
  • Rote Streifen oder Knoten in der Brust — mögliche Mastitis, geh zum Arzt
  • Fieber — geh sofort zum Arzt

Was andere Mütter sagen

"Meine Hebamme sagte, das Anlegen sei gut, aber ich weinte bei jeder Stillmahlzeit. Ich bin zu einer IBCLC gegangen und sie hat ein hinteres Zungenbändchen in 5 Sekunden gefunden. Nach der Behandlung hatte ich eine Woche später keine Schmerzen mehr. Die beste Investition meines Lebens."

Du musst nicht still leiden. Schmerz ist das Signal deines Körpers, dass etwas korrigiert werden muss.

Diese Informationen ersetzen nicht den ärztlichen Rat.

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Kein Ersatz für ärztlichen Rat

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