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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen Arztbesuch. Bei Unsicherheiten kontaktiere deinen Kinderarzt oder deine Hebamme.

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Erbrechen beim Baby

Spucken ist bei Babys normal — echtes Erbrechen ist stärker, schwallartig und oft beunruhigend. Lerne den Unterschied und wann du handeln musst.

Mögliche Ursachen

  • 1Reflux/Spucken (häufig, meist harmlos, verschwindet bis 12 Monate)
  • 2Magen-Darm-Infekte (Virus)
  • 3Pylorusstenose (schwallartiges Erbrechen, 2.-8. Lebenswoche, chirurgischer Notfall)
  • 4Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • 5Zu schnelles/zu viel Trinken

Was du tun kannst

  • Häufigere, kleinere Mahlzeiten
  • Nach dem Füttern 20-30 Min aufrecht halten
  • Langsam füttern, Pausen zum Bäuerchen machen
  • Bei Virus-Erbrechen: ORS-Lösung, kleine Schlucke alle 5-10 Min
  • Kleidung und Bettzeug schützen

Wann zum Arzt?

  • Schwallartiges, projektilartiges Erbrechen (Pylorusstenose?)
  • Grünes/galliges Erbrechen → NOTFALL (Darmverschluss möglich)
  • Dehydrierung (trockene Windeln, eingefallene Fontanelle)
  • Baby nimmt nicht zu
  • Blut im Erbrochenen
  • Baby unter 3 Monaten mit wiederholtem Erbrechen

Altersabhängige Hinweise

Spucken ist in den ersten 4-5 Monaten am häufigsten und bessert sich deutlich, sobald das Baby sitzen kann. Pylorusstenose tritt typisch in Woche 2-8 auf (häufiger bei Jungen). Nach der Beikosteinführung kann Erbrechen auf Unverträglichkeiten hinweisen.

Häufige Fragen

Wann ist Spucken normal und wann Erbrechen?
Spucken: Milch läuft mühelos aus dem Mund, Baby ist zufrieden. Erbrechen: Mageninhalt wird kräftig herausgedrückt, Baby wirkt unwohl. Spucken betrifft 50% aller Babys und ist in kleinen Mengen normal.
Was ist Pylorusstenose?
Eine Verengung des Magenausgangs, bei der das Baby schwallartig erbricht (Milch fliegt förmlich durch den Raum). Tritt meist in Woche 2-8 auf, häufiger bei Jungen. Erfordert eine kleine Operation — danach ist das Baby geheilt.

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bei Sorgen oder Unsicherheiten wende dich an deinen Kinderarzt, deine Hebamme oder rufe im Notfall die 112 an.